Hartmut BöhmeANGST + | FEAR +

Biologische, kulturelle und existenzialphilosophische Muster der Angst

Biologische, kulturelle und existenzialphilosophische Muster der Angst Erschienen in: ANGST + | FEAR + Von: Hartmut Böhme

Die Wirklichkeit der Angst1

Angst ist so alt wie wir selbst. Nein, sie ist älter als wir. Auch ohne viel Erfahrung mit Tieren wissen wir, dass Angst tief ins Tierreich hineinreicht. Man erinnert sich an Jens Soentgens Buch „Ökologie der Angst“2. Soentgen bezeichnet „die Angst der Tiere vor den Menschen“ als „die Innenseite des Anthropozäns“ und integriert in den Haushalt der Erde die Angst der Tiere. Angst und Flucht, und deren Kehrseiten: Gewalt und Ausweglosigkeit, sind zu Bedingungen der empfindungsfähigen Lebewesen geworden. Sie durchdringen auch die um Selbsterhaltung zentrierten Gefühle von Hunger, Durst und Schmerz. Was für die Tiere gilt, betrifft auch Abermillionen Menschen. Sie gehören in die neue Ökologie der Angst und der Daseinsnot im Zeitalter des „Phobozän“, wie Soentgen sagt.

Angst ist also eine elementare Gegebenheit des Lebens. Sie stellt das Lebewesen in die erregende Vorstellung von Gefahr oder Bedrohung. Ähnlich schon Aristoteles (Rhet. 2,5 1382a21f). Dies ist bereits eine intellektualisierte Auffassung von Angst. Denn eigentlich ist es so: Im Gefühl bedrohter Existenz fährt die Angst in den Körper hinein. Ohne Angst tappten Tiere wie Menschen in Gefahren hinein und kämen womöglich darin um. So aber breitet sich die imaginierte Angst im Körper aus; gespannte Aufmerksamkeit ist augenblicklich zu handeln bereit, wenn sie nur wüsste, wie und wohin. Oft folgt auf das Zusammenzucken die Schnellkraft der Flucht: Die Erregung wird auf den einen Impuls gesetzt: weg (von hier)! Das ist noch nicht die Rettung, rettet aber wenigstens aus der Enge der Angst, die an Ort und Augenblick fesselt. Angst und Schrecken sind die Überwältigung des Ich durch bedrohliche Gegenwart. Darin geht jede Reflexivität unter. Der Organismus ist angenagelt. Die Glieder gehorchen nicht mehr. Von Freiheit keine Spur.

Hilfreich ist das Erkennen der Ursache der Angst, die Lokalisierung des Feindes, das Wahrnehmen der Ausflucht. Denn immer droht zielloses Losstürmen – womöglich in die Fänge des Feindes. Diese Kopflosigkeit macht die Angst den Philosophen verdächtig: Sie setzt unser dianoetisches Vermögen außer Kraft. Das ist ein unphilosophischer Zustand. Was aber leistet das Denken? Dem werden wir nachgehen, insbesondere der Frage, mit welchen Mechanismen Angst abgewehrt oder bewältigt wird, in dem Wunsch, die eigene Freiheit vor den bedrängenden Ängsten zu wahren. In der Moderne, welche die Ängste medizinisch oder psychologisch bekämpft, erscheint dann aber eine eigenartige philosophische Kehre: In eine besondere, nämlich die existenziale Angst, hineinzugehen und sie nicht abzuwehren, ermöglicht Freiheit.

Jedes ‚Verstehen‘ der Angst erfolgt post festum: Sprechen wir über Angst, so ist sie zumeist vorbei. Die Gegebenheit von Angst ist ihre zupackende Präsenz. Dies gilt, auch wenn Ängste stilisiert, diszipliniert, anästhesiert oder künstlich erregt werden, also Angstkulturen entstehen. Kulturelle Muster der Angstbewältigung bilden sich. Die Angst ist also (1) eine universale Konstante des Organismus, wie sie auch (2) eine Geschichte bekommen hat. Heutige Ängste sind kulturelle Ängste und erzählen von der Geschichte ihrer Prägungen.

Ferner sind Ängste sympathetisch und sie sind performativ. Angst ist ansteckend. Sie springt über, strahlt aus, erfüllt den Raum und bildet Angst-Gemeinschaften. Angst fährt in eine Menge hinein, so dass eine Angstmasse entsteht. Die Einzelnen werden in die ‚dichte Angst‘ eingeschmolzen, z. B. bei Panik. Auch aus Kriegs- oder Massaker-Situationen sind Kollektivängste bezeugt. Wo diese dauerhaft werden, brechen die sozialen Ordnungen und individuellen Identitätshalterungen zusammen. Freiheit versinkt.

Die Verkörperung der Angst verstärkt durch Rückkoppelungen eben die Angst selbst. Dies ist das Performative von Ängsten. So entstehen die bekannten Angst-Spiralen. Dies gilt sogar für jene Ängste, welche die Künste erregen. Hier reagiert der Organismus nicht auf Gefahren, sondern auf die Imagination fingierter Angstsituationen. Es genügt die Darstellung der Angst zu ihrer Erregung. Sie verbleibt im Schutz der künstlerischen Form. So gehören fiktive Ängste zu den Attraktoren der Künste. Der Angst wird nicht entflohen, sondern sie wird gesucht, um sie zu empfinden. Kunst gewährt die Lust an der Angst, die Angstlust (M. Balint), das angenehme Schaudern. Die Künste sind also kulturelle Übungen, durch die wir erfahren, dass in der Angst unsere Freiheit nicht automatisch untergeht. Angst ist dann geradezu der Kitzel der Freiheit. „Schiffbruch mit Zuschauern“: ein Genuss.

Auch Religionen sind Vorkehrungen gegen die Angst. „In der Welt habt ihr Angst, aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden“ (Joh 16,33). Dieser Spruch Jesu ist typisch für Erlösungsreligionen. Axel Michaels spricht von einem biologischen Primat der Angst in den Religionen.3 Hier ist dasjenige, was Angst macht, und dasjenige, was von ihr befreit, dasselbe. Die Macht, in deren Schutz die Angstvollen sich flüchten, ist dieselbe, die Furcht und Zittern hervorruft.

Hirnforscher belehren darüber, dass die Angst im ältesten Teil des Gehirns, im limbischen System, ihre Ursprungslokalität habe. Die limbische Angst, die wir mit den Tieren teilen, wird indes zur Conditio Humana dadurch, dass nur Menschen wissen, dass sie sterben müssen, ihr Weltbezug unverlässlich und ihre Zukunft ungewiss ist: dies begründet die exzentrische Positionalität, die vermittelte Unmittelbarkeit und natürliche Künstlichkeit des Menschen. Diese Struktur-Trias formiert nach Helmuth Plessner den Menschen.

Menschen haben mit dem Tod jenen Kern ihres Bewusstseins identifiziert, der sie von Tieren trennt. Hinzu kommt für die Moderne die Erfahrung radikaler Kontingenz aller Ordnungen, Lebensformen, Identitäten. Dies kann zu einer Entdifferenzierung der Ängste führen, nämlich zur Daseinsangst. Das prägt viele Religionen. Denn Religionen sind keineswegs nur ein Versprechen der Angstfreiheit. Das Gegenteil ist ebenso wahr. Die Nähe zum Heiligen ist, so Rudolf Otto, ein mysterium tremendum et fascinosum. Es ist derselbe Gott, der die Angst erzeugt, von der er zu erlösen verspricht.4

Angst bei Aby Warburg

Angst ist Warburgs Elementarreflex. Kultur und Religion sind Angstabwehr und bestenfalls Angstbewältigung. Warburgs Vorstellung ist es, dass der Mensch sich in einer chaotischen Welt vorfindet, in der alles sich unabhängig bewegende Angst auslöst: Dies nennt er den „phobischen Reflex“5. Dieser hat eine Energie, die stärker ist als jede intentionale, frei entworfene Handlung.

Durchaus unbeabsichtigt situiert sich Warburg in der Nähe jener Angst, die bei Kierkegaard und Heidegger ausgezeichnet wird. Für Warburg aber ist die Angst kein ontologisches Existenzial. Sie leitet sich onto- und phylogenetisch aus der „Kindschaft“ ab, der „unbegreiflichen Katastrophe der Loslösung des einen Geschöpfes vom anderen. Der abstrakte Denkraum zwischen Subjekt und Objekt gründet sich auf dem Erlebnis der durchschnittenen Nabelschnur.“6

Für Warburg sind Bilder Formgeber und Abstandhalter, aber auch Arsenale von Lebenskraft, die in der Kunst die Augen aufschlägt, ohne zu verletzen: „Du lebst und tust mir nichts.“ Dies ist die Formel des Lebens der Bilder. Die Kunst ist das Vermögen, welches „alles Lebende“, das „als feindlich sich fortbewegend […] angenommen wird“, in „Freude über das ungefährlich Bewegte“ verwandelt.7

Von hier aus betrachtet bleibt die Existenz-Philosophie so lange unzulänglich, wie „nicht gleichzeitig der Versuch gewagt wird, in die Tiefe triebhafter Verflochtenheit des menschlichen Geistes mit der achronologisch geschichteten Materie hinabzusteigen.“ Die „Abschnürung“ existenzialer Gefühle (etwa von Angst) vom „Prägewerk des realen bewegten Lebens“ führt zu einer leeren Attitüde von Freiheit. Niemals ist ein Sieg über den prähistorischen Bann von Angst und Trieben endgültig. Darum ist Warburg zuletzt ein Tragiker der Geschichte. In diesem Sinn ist er mehr Nietzsche und Freud verwandt als Kierkegaard oder Heidegger.8

Moderne und Antike

Die Tragödie der modernen Kultur (Simmel) besteht darin, dass die Menschen dem archaischen Bann entkommen, jedoch, bezaubert von den technischen Objekten, einer neuen Magie erliegen. So wiederholt die Moderne die Urgeschichte. Freiheitsgewinne werden aufgezehrt. Walter Benjamin schreibt: „Aber immer zitiert gerade die Moderne die Urgeschichte.“9 Die technische Moderne schafft eine Phantasmagorie, welche die Züge von Fetischismus und Angst annimmt. Die Moderne verlängert den Bann, dem zu entkommen sie angetreten war. Die kulturellen Konfigurationen, in denen es zu einer Synthese von Angst und Freiheit hätte kommen können, bleiben schwach. Die Geschichte der europäischen Angst zeigt, dass sie eher für die Psychodynamik von religiösen und politischen Regimes dienstbar wurde als für das zarte Pflänzchen Freiheit, das in einem Klima von Angst verdorrt.

Pathos ist Erschütterung, Leidenschaft und Leiden, ein Widerfahren. Das lässt die energetische Wucht verstehen, die in Warburgs Leitbegriff der „Pathosformel“ wirkt. In der Philosophie haben Phobos, Eris oder Eros ihre Macht an die Selbstregulierungskraft der autonomen Seele abgetreten. Damit wird Phobos, werden Gefühle überhaupt, zu Momenten der Innenwelt eines Subjektes. Die Seele ist emanzipiert gegenüber den Regungsherden, ohne Abhängigkeit vom thymos, den sie überwinden soll.

Neben dieser Introjektion, also der Verseelung der Gefühlsmächte, wurden soziale Mechanismen entwickelt, um Ängste ‚draußen‘ zu halten. So sind z. B. das Opfer und der Barbar eine Erfindung ersten Ranges. Sie stellen hinsichtlich der übergroßen Angst und der Schuld, in welche Menschen sich verstrickt sahen, eine gar nicht zu überschätzende Kraft zum Erhalt von sozialen Ordnungen dar, die sonst in endlosen Racheketten oder Angstexzessen unterzugehen drohen. Aber auch duale Muster, mit denen die Griechen alles Fremde als das Nicht-Griechische, nämlich Barbarische exterritorialisierten, sind ein Beispiel dafür, dass die Trennung von eigener und fremder Kultur stets mit einer Herausverlagerung des Ängstigenden und Feindlichen verbunden ist. Militarisierung und Festungsbau seit den frühen Hochkulturen lassen den Mechanismus erkennen, wonach die Angst unfühlbar wird, wenn ihre Quellen ‚draußen‘ gehalten werden oder wenn den bedrohlichen Anderen die eigene Schreckenspotenz entgegengehalten wird. Das entspricht genderhistorisch den Körperpanzern, die Theweleit in seinen „Männerphantasien“10 (1977) untersucht hat. Man muss die Angst und die Aggression überwinden, verwalten und mithilfe von Leitdifferenzen ordnen: Grieche versus Barbar, Freund versus Feind, Hiesiger versus Fremder, Mann versus Frau. Ob in imperial raumerweiternder oder in defensiv raumsichernder Strategie angelegt: Ohne Zweifel sind Kriege ein wichtiger Antrieb für die Maßnahmen zur Angstminderung und Angstverbreitung. Im Schatten beider Strategien blühten die Techniken, die Institutionen (Staat, Recht), aber auch die Künste und die Religionen.

Kierkegaard und Heidegger: existenziale Angst

Dass Angst womöglich der Ermöglichungsgrund von Freiheit sei, ist eine kontraintuitive Annahme. Durchschnittlich gilt, dass das Reich der Freiheit jenseits der Angst beginnt. So aber ist es – von Kierkegaard bis zu Sartre – gerade nicht. In der Existenzphilosophie gilt: Gerade indem der Mensch sich ängstet, ist er vor sein In-der-Welt-sein gestellt und entdeckt in diesem Sein-Können den Abgrund der Möglichkeiten, den „Schwindel der Freiheit“ (Kierkegaard).11 Wie das? Kierkegaard und Heidegger trennen Angst und Furcht. Furcht ist stets nur die Betroffenheit durch ein Objekt. Dahingegen soll Angst ein Existenzial sein, eine objektlose Befindlichkeit. Sie erfasst uns am Grund unseres In-der-Welt-Seins, wo das bloße ‚Dass‘ unseres Daseins mit der Angst verschmilzt.

Zutreffender aber sagt man: Mich ängstigend, spüre ich mich (existieren). Die reflexive Form (Ich ängstige mich) meint eben dies: Indem ich Angst empfinde, spüre ich ‚mich‘ (und niemanden sonst). Angst empfindend, bin ich ganz gegenwärtig und ganz da, hier und jetzt, und zwar als genau ‚dieser‘, der ‚ich‘ bin. Was ‚Gegenwart‘ ist, geht uns daran auf. Diese Auffassung der Angst lässt sich ebenso mit Schmitz wie mit Kierkegaard oder Heidegger verbinden.

Angst bei Kierkegaard ist ein rein intrasubjektives Binnenverhältnis. Angst ist immer falsch verstanden, wenn sie als Angst vor, um, für etwas gedacht oder gefühlt wird. Sie ist fundamental, sie betrifft Universalien des Menschseins, vom Kindesalter bis zum Tod. Angst ist eine privilegierte Form der Selbst-Erfahrung, die indes eben das Selbst abstürzen lässt in einen grundlosen Grund. Was sollte dieser sein? Er erzeugt den Schwindel, in den zu geraten jene Verzweiflung auslöst, die eine „Krankheit zum Tode“ ist.

Indem das Selbst von allen irdischen Realien ablässt, eröffnet sich ihm Freiheit. Doch ist diese Freiheit, schon seit Augustin, immer auch die Freiheit zum Bösen, als unserem tiefsten Grund, in den wir stürzen, mit „Furcht und Zittern“. Die von Objekten gereinigte Angst ist repulsiv und attraktiv. Sie ist eine Kontrastempfindung, eine „süße Beängstigung“, „eine sympathetische Antipathie und eine antipathetische Sympathie“, wie Kierkegaard betont.

Mit einem Sprung aus der Endlichkeit sich zu befreien – mitten in die Angst hinein, die das Flaggenzeichen der Freiheit ist: Dieser Sprung ist reine Spontaneität, reiner Augenblick. Angstfreiheit bei Kierkegaard ist nicht Freiheit von Angst, sondern Freiheit zur Angst, worin wir unser Menschsein begreifen.

Bei Heidegger12 ist die Furcht den begehrten Dingen und vertrauten Verhältnissen, dem Alltäglichen und dem Zuhause verfallen. Um die „besorgte ‚Welt‘“ kreist die Furcht unfrei und gebannt. Angst dagegen befreit aus all diesen Verwicklungen und Besorgungen und stellt den Menschen vor sein eigentliches Selbst-sein-können.

„Das Wovor der Angst ist kein innerweltliches Seiendes. […] Das Wovor der Angst ist völlig unbestimmt. […] Daß das Bedrohende nirgends ist, charakterisiert das Wovor der Angst. […] Im Wovor der Angst wird das ‚Nichts ist es und nirgends’ offenbar.“13

Der Kern der Sache Heideggers ist: In der Angst versinkt das innerweltlich Seiende überhaupt. Das ist die mystische Annihilation, die Vernichtung der realen Welt. Sie ist die Voraussetzung von Erleuchtung, wie wir sie seit Augustin, der Mystik und Kierkegaard kennen. Die objektlose Angst eröffnet einen exklusiven Modus: „eine ausgezeichnete Befindlichkeit“, die als Freiheit zum Selbst-Sein, man kann auch sagen: als unio mystica ergriffen sein will.

Derart legiert Heidegger Angst mit Freiheit. Sie stiftet „den existenzialen ‚Modus‘ des Un-zuhause.“ Daraus leitet Heidegger die „Unheimlichkeit des Daseins“ ab, jenes Nichts und Nirgends, worin sich das Selbst-Sein: „Das Un-zuhause muß existenzial-ontologisch als das ursprünglichere Phänomen begriffen werden.14 Bei Heidegger ruft die Angst aus der Verfallenheit ans Man, ans Alltägliche zurück. Was aber ist das anderes als die Rücknahme unserer Verwicklung in die verlockende Welt – in einen Zustand der Leere, der uns vor unser eigentliches Sein-Können bringt? Damit aber erweist sich die Existenzialontologie der Angst als eine camouflierte religiöse, als eine mystische Erfahrung.

Die bei Kierkegaard offensichtliche, bei Heidegger versteckte Verbindung von Angst und Freiheit ist nicht geeignet, die Leitdifferenz eines heute zu entwickelnden Zusammenhangs von Angst und Freiheit abzugeben. Bei beiden Philosophen handelt es sich um eine angestrengte Nobilitierung der Angst, die dadurch erst zum Alliierten der Freiheit stilisiert werden kann. Wir aber, in unserer Alltäglichkeit, wollen uns auf die vielen, nicht-exklusiven Formen der Ängste einlassen, und nicht nur auf die eine Angst, die zum Schlüssel einer exquisiten Freiheit dienen soll.

References

  1. Vgl. u. a. auch die Beiträge des Autors: Klima – Natur– Anthropozän, in: Gegenüber, Debatten zur Gegenwart, https://lcb.de/digitalessay/endzeitstimmung-die-klimadebatte-zwischen-apokalyptik-und-realismus/ (letzter Zugriff 09.06.2021) sowie: Aby Warburg zwischen Archaismus und Moderne, in: (Kunst-)Geschichte und Theorie, https://core.ac.uk/download/pdf/230896939.pdf (letzter Zugriff 09.06.2021).
  2. Soentgen, Jens (2018): Ökologie der Angst, (Fröhliche Wissenschaft, Bd. 117) Berlin: Matthes & Seitz.
  3. Michaels, Axel (2011): Religionen und Angst: Religionswissenschaftliche Aspekte. Jahresheft der Theologischen Fakultät der Universität Heidelberg, 6.2010/11, S. 14-32.
  4. Otto, Rudolf (1917): Das Heilige, München C. H. Beck.
  5. Gombrich, Ernst (1981): H.:Aby Warburg. Eine intellektuelle Biographie. (im Folgenden abgek. als WBG) Frankfurt am Main, S. 297-301, hier: S. 298.
  6. WBG, S. 298.
  7. WBG, S. 98.
  8. Warburg, Aby: Rembrandt-Vortrag 1926 (Notizen), in: WBG, S. 320.
  9. Benjamin 1991 V/I,55.
  10. Theweleit, Klaus (1977): Männerphantasien. Bd. 1: Frauen, Flinten, Körper, Geschichte, Basel; Frankfurt am Main: Stroemfeld/Roter Stern.
  11. Vgl. hier und im Folgenden: Kierkegaard, Sören (1844): Der Begriff der Angst, Jena: Diederichs.
  12. Heidegger, Martin (1979): Die Angst, Sein und Zeit, Tübingen, S. 186ff.
  13. Ebd.
  14. Ebd. S. 189.

SUGGESTED CITATION: Böhme, Hartmut: Biologische, kulturelle und existenzialphilosophische Muster der Angst, in: KWI-BLOG, [https://blog.kulturwissenschaften.de/biologische-kulturelle-und-existenzialphilosophische-muster-der-angst/], 09.06.2021

DOI: https://doi.org/10.37189/kwi-blog/20210609-0835

Write a Reply or Comment

Your email address will not be published. Required fields are marked *