Nadine Giesbrecht

Delegierte Fürsorge zwischen Entlastung und sozialer Ungleichheit

Delegierte Fürsorge zwischen Entlastung und sozialer Ungleichheit Von: Nadine Giesbrecht

Die häusliche Versorgung von Menschen mit Demenz durch osteuropäische Live-In-Betreuungshilfen ist in Deutschland weit verbreitet. Für viele Angehörige bietet dieses Modell eine deutliche Entlastung: Sie können familiäre Verantwortung mit beruflichen und privaten Verpflichtungen vereinbaren. Gleichzeitig ist diese Entlastung sozial nicht neutral. Sie beruht auf strukturellen Ungleichheiten, transnationalen Arbeitsverhältnissen und einer klassenförmig organisierten Verteilung von Sorgearbeit. Die Ambivalenzen, die Angehörige im Zusammenhang mit der Live-In-Versorgung erleben, lassen sich daher weniger als individuelle moralische Konflikte verstehen, sondern vielmehr als Ausdruck sozialer Ungleichheit und klassistischer Strukturen.

Live-In-Betreuung in Deutschland

Vor dem Hintergrund zunehmender Pflegebedarfe und einer alternden Gesellschaft greifen viele deutsche Familien auf osteuropäische Betreuungshilfen, Live-In-Hilfen oder auch sogenannte 24-Stunden Pflege1 zurück. Die Versorgung pflegebedürftiger Menschen durch eine häusliche Betreuung ist in den letzten zwei Jahrzehnten neben der ambulanten und der stationären Betreuung als Unterstützung der pflegenden Angehörigen zur zentralen Säule der Pflegeversorgung geworden. Dabei handelt es sich um sogenannten 24-Stunden Betreuungshilfen,2 die vielfach aus osteuropäischen Ländern, insbesondere aus Polen, der Ukraine, aber zunehmend auch aus Bulgarien, Rumänien und Moldawien stammen.

In Deutschland werden rund fünf Millionen pflegebedürftige Menschen zu Hause betreut, von denen etwa 600.000 durch Live-In-Hilfen aus Osteuropa versorgt werden.3 Diese häuslichen Betreuungsarrangements haben sich aufgrund von Versprechen einer Rund-um-die-Uhr-Versorgung etabliert, bringen jedoch oft prekäre Arbeitsbedingungen mit sich.4 Live-In-Hilfen wohnen und arbeiten temporär bei den Pflegebedürftigen in Deutschland. Angehörige und Live-In-Hilfen bewegen sich dadurch in einem Spannungsfeld zwischen familiärer Nähe und beruflichen Hierarchien, das ein erhebliches Potenzial für moralische Ambivalenzen und zunehmende soziale Ungleichheit birgt. Meist sollen die Live-In-Hilfen vor allem „Geselligkeitsarbeit“ leisten.5 Nicht selten werden aber auch pflegerische Aufgaben, teilweise sogar Aufgaben der Behandlungspflege wie das Verabreichen von Medikamenten übernommen, die die meisten Live-In-Hilfen rechtlich und aufgrund fehlender Ausbildung gar nicht übernehmen dürfen.6

Delegierte Fürsorge und Habitus

Aus der Perspektive von Bourdieu7 lassen sich die Ambivalenzen der Angehörigen als habituelle Spannungen begreifen. Der Habitus, verstanden als verinnerlichte Dispositionen, Wahrnehmungs- und Bewertungsschemata, ist geprägt von kulturellen Vorstellungen familialer Verantwortung, von Normen gegenseitiger Fürsorge und von Erwartungen an „gute“ Pflege im Alter. Viele Angehörige sind sozialisiert in einem Verständnis von Familie, in dem Sorgearbeit als moralische Verpflichtung gilt: Wer Fürsorge empfangen hat, soll sie später zurückgeben. Die Delegation dieser Verantwortung an externe Arbeitskräfte steht damit in einem Spannungsverhältnis zu tief verankerten Selbstbildern und sozialen Erwartungen. Diese Spannung äußert sich nicht notwendig als individuelles Schuldgefühl, sondern als strukturell erzeugte Irritation des Habitus. Bourdieus Konzept hilft hier zu verstehen, dass diese Ambivalenz nicht auf persönliches Versagen verweist, sondern auf den Widerspruch zwischen sozialen Normen und den realen Anforderungen moderner Lebens- und Arbeitsverhältnisse. Die Live-In-Betreuung ermöglicht Entlastung und kollidiert gleichzeitig aber mit symbolischen Ordnungen von Familie, Nähe und Verantwortung.

Die Live-In-Versorgung ist also eng mit der Marktlogik sozialer Ungleichheit verknüpft und trägt dazu bei, bestehende Differenzen entlang von Klasse, Geschlecht und Herkunft weiter zu verfestigen. Niedrige Leistungen der Pflegeversicherung und daraus entstehende finanzielle Lücken führen dazu, dass Sorgearbeit weiterhin überwiegend im familiären Kontext – und dort vor allem von Frauen – getragen oder an prekär beschäftigte Betreuungshilfen ausgelagert wird. Damit wird das Subsidiaritätsprinzip faktisch auf Kosten weiblicher Angehöriger und migrantischer Arbeitskräfte umgesetzt.8 Zugleich entstehen neue Ungleichheitsverhältnisse innerhalb der Live-In-Arrangements selbst. Angehörige aus mittleren und höheren sozialen Lagen verfügen über ökonomische und organisationale Ressourcen, während Betreuungshilfen aus Osteuropa unter strukturellem ökonomischem Druck handeln. Vermittlungsagenturen verstärken diese Asymmetrien, indem sie ihre Dienstleistungen primär an Angehörige adressieren und dadurch Hierarchien im Betreuungsverhältnis stabilisieren. Insgesamt lässt sich die Live-In-Versorgung als ein machtasymmetrisches Geflecht wechselseitiger Abhängigkeiten beschreiben, in dem die Beteiligten ungleiche Handlungsspielräume und sehr unterschiedliche Durchsetzungsmöglichkeiten besitzen.9 Entlastung ist hier also keine universelle Erfahrung, sondern eine klassenspezifisch verfügbare Ressource. Sie setzt ökonomisches Kapital, organisatorische Kompetenzen und institutionelles Wissen voraus und damit soziale Positionen, die nicht allen Familien gleichermaßen offenstehen.

Soziale Spannungen zwischen Angehörigen und Pflegebedürftigen

Die Verantwortung für ältere Menschen wird gesellschaftlich primär den Familien zugeschrieben. Angehörige übernehmen zentrale Aufgaben in Alltagsgestaltung, Versorgung und Entscheidungsfindung.10 Diese Verantwortung ist tief in kulturellen Vorstellungen von familialer Gegenseitigkeit und sozialen Normen verankert: Wer einst Fürsorge erfahren hat, soll im Alter zurückgeben. Eine klassismuskritische Perspektive macht sichtbar, dass die Delegation von Fürsorge auf sozialen Ungleichheiten beruht. Während Angehörige mit ausreichendem ökonomischem Kapital Sorgearbeit auslagern können, tragen Betreuungshilfen aus prekären sozialen Lagen die körperlichen, emotionalen und sozialen Kosten dieser Entlastung. Angehörige gewinnen Freiräume und Organisationserleichterung, die Live-In-Hilfen erfahren Einschränkungen ihrer eigenen Lebensführung und soziale Isolation.

Die Delegation der Versorgung an externe Live-In-Hilfen erzeugt Ambivalenzen: Angehörige profitieren von Entlastung hinsichtlich ihrer eigenen Verantwortung, erleben jedoch, dass sie gesellschaftlichen Scham und ein schlechtes Gewissen gegenüber ihren Angehörigen empfinden, weil sie die familiären Verpflichtungen nicht mehr (vollständig) nachkommen. Diese Spannung ist Ausdruck sozialer Erwartungen und institutioneller Rahmenbedingungen.

Klassismus zeigt sich hier nicht nur in ökonomischer Ausbeutung, sondern auch in der gesellschaftlichen Abwertung von Sorgearbeit und in der Selbstverständlichkeit, mit der Belastungen auf sozial schwächere Gruppen verschoben werden. Live-In-Betreuung ist damit Teil transnationaler Care Chains, in denen Ungleichheiten zwischen Herkunfts- und Zielländern systematisch genutzt werden. Die Möglichkeit, ‚zu Hause‘ entlastet zu werden, basiert auf der Mobilität und Verletzbarkeit anderer. Entlastung wird so zur sozial ungleich verteilten Normalität, während die Belastungen der Betreuungshilfen strukturell unsichtbar bleiben.

Die Theorie sozialer Ungleichheit von Bourdieu11 verdeutlicht, dass diese Spannungen nicht individuell entstehen, sondern Ausdruck gesellschaftlicher Strukturen und symbolischer Macht sind. Emotionale Reaktionen auf die Delegation der Pflege spiegeln die Auseinandersetzung mit sozialen Erwartungen, habituellen Dispositionen und ökonomischen Zwängen wider. Die Nutzung von Live-In-Betreuung zeigt, wie institutionelle Rahmenbedingungen Entlastung ermöglichen, zugleich aber asymmetrische Beziehungen zwischen den Beteiligten schaffen. Angehörige gewinnen Freiräume, sind jedoch in die Organisation, Kontrolle und Planung der Versorgung weiterhin aktiv eingebunden.

Asymmetrische Beziehungen zwischen Angehörigen und Live-In-Hilfen

Die Delegation der Pflege an Live-In-Hilfen führt zu einem weiteren Spannungsfeld: die asymmetrische Beziehung zwischen Angehörigen als Auftraggeber:innen und Betreuungshilfen als Arbeitskräften. Angehörige profitieren von organisatorischer und zeitlicher Autonomie,12 während Betreuungshilfen ihre eigene Lebensführung stark einschränken, soziale Bindungen verlassen und temporäre Abhängigkeiten eingehen.

Angehörige erleben Entlastung und zugleich wird die soziale Asymmetrie sowie die institutionelle Rahmung durch Vermittlungsagenturen erfahrbar. Vermittlungsagenturen tragen massiv dazu bei, soziale Ungleichheiten narrativ zu überblenden, indem sie Legalität als Argument für Legitimität einsetzen und ihre Angebote gezielt an ein bildungsbürgerliches, der gehobenen Mittelschicht zurechenbares Publikum adressieren. In dieser Rahmung wird die Inanspruchnahme von Live-In-Betreuung als rationale, verantwortungsvolle Entscheidung dargestellt, während die strukturellen Abhängigkeiten der Betreuungshilfen unsichtbar bleiben. Agenturen strukturieren zudem das Betreuungsverhältnis, steuern Informationen zu Vertragsdetails, Löhnen und rechtlichen Rahmenbedingungen und rahmen die Beziehung als Dienstleistung. Angehörige nehmen so eher die Rolle von Kund:innen ein.13 Dieses „Nicht-Wissen“ ermöglicht Entlastung, verdeckt aber zugleich Abhängigkeiten und strukturelle Asymmetrien. Aus Bourdieu’scher Sicht lässt sich dieses Arrangement als Form symbolischer Macht verstehen. Angehörige nehmen die Position von Kund:innen ein und können sich auf institutionell erzeugtes Nicht-Wissen stützen: Verantwortung für Arbeitsbedingungen wird ausgelagert, während die eigene Rolle moralisch entlastet wird. Dieses Nicht-Wissen ist kein individuelles Versäumnis, sondern Teil einer sozialen Ordnung, die asymmetrische Beziehungen stabilisiert. Zur Bewältigung der sozialen Spannungen greifen Angehörige auf narrative Rechtfertigungen oder materielle Gesten zurück, etwa Geschenke oder die Betonung der freiwilligen Entscheidung der Live-In-Hilfe und deren ökonomischen Vorteile. Gleichzeitig bleibt die organisatorische Verantwortung für die Versorgung und Pflege präsent, wodurch die Ambivalenz konstant erlebbar ist.

Von daher, wenn man es ganz ehrlich betrachtet, ich hatte es ja auch schon gesagt, dass ich das auch durchaus so ein bisschen zweischneidig sehe. […] Auf der einen Seite war ich froh, dass wir es hatten, weil das eine schnell realisierbare und erst mal gut=gute Lösung war. (..) Aber ähm es ist schon auch noch ein bisschen ausbeuterisch, also gegenüber den=den=den Betreuerinnen. Und von daher puh, würde ich auch sagen, wenn man es mal für eine Zeit lang so als Übergangslösung, ist das okay. Aber als Dauerlösung ist das A sehr teuer und B eigentlich, eigentlich auch nicht vertretbar. (Angehöriger)

Die Sichtbarkeit der Betreuungshilfen ist ebenfalls ambivalent: Sie sollen im Alltag präsent sein, dabei aber möglichst „auffällig unauffällig“14 agieren, um die strukturellen Asymmetrien nicht kontinuierlich zu verdeutlichen. Dieses Spannungsfeld zeigt, wie klassistisch strukturierte Pflegeordnungen auf der Ebene sozialer Beziehungen und institutioneller Rahmung durch transnationale Care Chains, gender-spezifische Arbeitsteilung und soziale Erwartungen an Angehörige entsteht. Forschungen zur Live-In-Versorgung verdeutlichen, dass Angehörige ihre Prioritäten primär an der Qualität der Pflege für die Patient:innen orientieren, während die Arbeitsbedingungen der Live-In-Hilfen sekundär bleiben.15 Live-In-Hilfen werden teilweise als „moderne Sklavinnen“16 oder als Teil menschenunwürdiger Pflegearbeit17 beschrieben. In der Praxis werden Spannungen häufig durch institutionelle Rahmen, die Position als Kund:innen oder die quasi-familiäre Integration der Betreuungskraft überblendet. Soziologisch betrachtet zeigt sich, dass Live-In-Versorgung ein komplexes Feld sozialer Beziehungen, institutioneller Vermittlung und transnationaler Care-Strukturen ist.

Live-In Care als Spiegel sozialer Ungleichheiten

Die Live-In-Versorgung durch osteuropäische Betreuungshilfen bewegt sich im Spannungsfeld zwischen Entlastung für Angehörige und strukturellen Einschränkungen der Live-In-Hilfen. Angehörige gewinnen durch die Einstellung von Betreuungshilfen Freiräume, erleben jedoch gleichzeitig soziale Ambivalenzen, die auf asymmetrischen Machtverhältnissen, institutioneller Rahmung und transnationalen Care Chains beruhen. Diese Spannungen sind Ausdruck sozialer Ungleichheit, symbolischer Macht und institutioneller Rahmungen, die bestimmte Formen von Entlastung ermöglichen und andere systematisch belasten. So, wie Brigitte Aulenbacher beschreibt, wird die Selbstbestimmung der einen systematisch über die Fremdbestimmung der anderen ermöglicht und legitimiert.18 Entlastung ist damit kein neutraler Zustand, sondern sozial produziert. Wer sie erfährt, wer sie organisiert und wer ihre Kosten trägt, ist eine Frage von Klasse, Kapital und sozialer Position. Eine kritische Auseinandersetzung mit Live-In-Betreuung muss diese Dimensionen sichtbar machen, jenseits von Schuldzuweisungen, aber auch jenseits von Normalisierung.

References

  1. Dieser Begriff ist irreführend und wird daher durch Live-In-Betreuung oder Live-In-Hilfe ersetzt. Dabei wird nämlich suggeriert, dass eine einzelne Person rund um die Uhr verfügbar ist und sowohl hauswirtschaftliche als auch pflegerische Aufgaben übernimmt. Doch das ist eine verzerrte Darstellung der Realität und führt zu unrealistischen Erwartungen.
  2. Barbara Städtler-Mach, „Grauer Pflegemarkt – gesellschaftliche Herausforderungen“, in Grauer Pflegemarkt. 24-Stunden-Unterstützung durch osteuropäische Betreuungskräfte, hg. v. Barbara Städtler-Mach und Helene Ignatzi, 1. Aufl. (Vandenhoeck & Ruprecht, 2020), 171–189, https://doi.org/10.13109/9783666733284.171.
  3. Justyna Oblacewicz und Bernadett Petö, Informationen zur Branche der „Häuslichen Betreuung“ Erfahrungen aus der Beratungspraxis von Faire Mobilität (2023), 1.
  4. Ebd.
  5. Agnieszka Satola und Beate Schywalski, „‚Live-In-Arrangements‘ in deutschen Haushalten: Zwischen arbeitsrechtlichen/-vertraglichen (Un-)Sicherheiten und Handlungsmöglichkeiten“, in Schwerpunkt: Die Pflegenden im Fokus, hg. v. Klaus Jacobs et al. (Schattauer, 2016), 127–138.
  6. Vgl. Städtler-Mach und Ignatzi 2020.
  7. Pierre Bourdieu, Die feinen Unterschiede. Kritik der gesellschaftlichen Urteilskraft (Suhrkamp, 1982).
  8. Tine Haubner, Die Ausbeutung der sorgenden Gemeinschaft. Laienpflege in Deutschland (Campus, 2017), 182.
  9. Brigitte Aulenbacher, Michael Leiblfinger und Veronika Prieler, „Anforderungen und Ansprüche in der Live-In-Betreuung. Oder: ‚… ab und zu denken wir uns, das ist eigentlich unmöglich‘“, in Gute Sorge ohne gute Arbeit? Live-In Care in Deutschland, Österreich und der Schweiz, hg. v. Brigitte Aulenbacher, Helma Lutz und Karin Schwiter (Beltz Juventa, 2021), 147–173, https://doi.org/10.3278/BB2204W015.
  10. Vgl. Verena Rossow, Der Preis der Autonomie: Wie sorgende Angehörige Live-In-Arbeitsverhältnisse ausgestalten (Budrich Academic Press, 2021), 158, https://doi.org/10.2307/j.ctv1prssr2.
  11. Vgl. Bourdieu 1982.
  12. Ebd.
  13. Vgl. ebd. 265, 367.
  14. Interviewzitat einer Angehörigen
  15. Karin Schwiter und Anahi Villalba Kaddour, „(Inwiefern) kann Live-In-Betreuung fair sein? Verständnis und Umsetzung von Fairness in der häuslichen Betreuung älterer Menschen“, in Gute Sorge ohne gute Arbeit? Live-in-Care in Deutschland, Österreich und der Schweiz, hg. v. Brigitte Aulenbacher, Helma Lutz und Karin Schwiter (Beltz Juventa, 2021), 192–211, https://doi.org/10.3278/BB2204W015.
  16. Peter Engert, „Moderne Sklavinnen? Aspekte der Beschäftigungen osteuropäischer Frauen in deutschen Privathaushalten“, in Gender und Sozialraum. Sozialraumentwicklung und -organisation im Kontext der Geschlechterverhältnisse, hg. v. Monika Alisch und Martina Ritter (Barbara Budich, 2014), 59–84, https://doi.org/10.2307/j.ctvdf0511.6.
  17. Bernhard Emunds und Simone Habel, „Von der Schwarzarbeit zum ‚grauen Markt‘ – und darüber hinaus? Neuere und künftig notwendige Entwicklungen der sog. 24-Stunden-Pflege“, in Pflege-Report 2020. Neuausrichtung von Versorgung und Finanzierung, hg. v. Klaus Jacobs et al. (Springer, 2020), 111–122, https://doi.org/10.1007/978-3-662-61362-7_7.
  18. Brigitte Aulenbacher, Michael Leiblfinger und Veronika Prieler, „‚Jetzt kümmern sich zwei slowakische Frauen abwechselnd um meinen Vater …‘ Institutionelle Logiken und soziale Ungleichheiten in der agenturvermittelten 24h-Betreuung“, in Intersektionalität, Arbeit und Organisation, hg. v. Martin Seeliger und Julia Gruhlich (Beltz Juventa, 2020), 160–174.

SUGGESTED CITATION: Giesbrecht, Nadine: Delegierte Fürsorge zwischen Entlastung und sozialer Ungleichheit, in: KWI-BLOG, [https://blog.kulturwissenschaften.de/delegierte-fuersorge-zwischen-entlastung-und-sozialer-ungleichheit/], 09.02.2026

DOI: https://doi.org/10.37189/kwi-blog/20260209-0830

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