Sebastian J. MoserSozialfiguren der Corona-Pandemie

Vom Absagen

Vom Absagen Zu einer neuen Alltagspraktik der Corona-Pandemie Erschienen in: Sozialfiguren der Corona-Pandemie Von: Sebastian J. Moser

Der Fall meiner Schwester

Nach mehreren Jahren ‚wilder Ehe‘, um genauer zu sein „11 ½ Jahren Probezeit“ (Einladungstext), eröffneten meine Schwester und mein Schwager in spe am Heiligabend 2019 den anwesenden Familienmitgliedern ihre Hochzeitsabsichten für den kommenden Frühling. In der Zwischenzeit mussten Trauzeugen instruiert, Lokalitäten gebucht, passende Kleider anprobiert und abgeändert, Gästelisten erstellt und Einladungen verschickt, Geschenkideen gefunden, Überraschungen organisiert und kleine Showeinlagen geprobt werden. Dann kam Corona.

Zuerst war nicht klar, ob die Hochzeit würde stattfinden können, denn der Termin lag insofern günstig, als dass die Fallzahlen Anfang April wieder fielen. Leider nicht genug, um die bestehenden Beschränkungen so weit zu lockern, dass die Veranstaltung wie geplant hätte stattfinden können – von ausgelassenem Feiern wäre man zum damaligen Zeitpunkt weit entfernt gewesen. Nicht nur wusste man nicht genug über das Virus; man stand auch noch unter dem Schock der Ereignisse, die man in dieser Form noch nie erlebt hatte. Also wurde die Hochzeit abgesagt und, in einem zweiten Schritt der Termin auf Ende Oktober 2020 verschoben („Wir hoffen Corona lässt uns dann heiraten“, Zitat aus der Absagemail). Mittlerweile haben sie sich, unter ganz anderen als den geplanten Umständen, das Ja-Wort gegeben: Meine Familie und ich mussten, da im ausländischen Risikogebiet lebend, unsere Teilnahme leider absagen.

Foto: privat

 Der Fall von Zippe und Tooonie

Seit fast 20 Jahren gehörte das Wacken-Festival im Norden Deutschlands für Zippe und Tooonie zum Pflichtprogramm ihrer Freundschaft. Eigentlich war es der alljährliche Freundschaftsmoment überhaupt, seit beider Leben immer mehr dem ähnelte, wofür sie in jungen Jahren nur abschätzige Worte übrig hatten:Feste Arbeit, feste Freundin, und Tooonie – dessen bürgerlicher Name eigentlich Torsten war – erwartete sogar „das Zweite“ für Anfang September 2020. Während Zippe sich wie ein kleines Kind auf die Thrash-Metal-Legende Sodom aus Gelsenkirchen freute, fing Tooonie bereits an, von Sick of it all zu schwärmen, die er schon fünf Mal live gesehen hatte. Karten waren bestellt, Urlaub genommen, Band-T-Shirts bereits ausgesucht, die Party konnte kommen. Was kam, war Corona. Die am 15. April 2020 veröffentlichten Maßnahmen der Bundesregierung bezüglich Großveranstaltungen setzten allem hoffenden Abwarten ein Ende: „Mit der heute getroffenen Entscheidung der Bundesregierung, Großveranstaltungen bis (mindestens) zum 31. August 2020 zu untersagen, ist der Festivalsommer für dieses Jahr faktisch abgesagt“ (www.festivalhopper.de)3. Das den Ankündigungen folgende Wochenende wollten die beiden nutzen, ihren Frust mit lauter Musik und viel Alkohol zu betäuben. Leider hatte Tooonies Freundin Birte ein wichtiges Treffen und die kleine Tochter Hannah eine Magen-Darm-Grippe. So fiel auch der Ersatzfreundschaftsmoment ins Wasser.

Foto: Andreas Erlenkötter/Martin Walczak

Der Fall von Prof. Dr. Jedermann

Im Mai 2019 wurde Prof. Dr. Jedermann von einer Kollegin eingeladen, einen Vortrag auf dem Frühjahrskongress 2020 der Internationalen Gesellschaft für Fiktionalsoziologie zu halten. Zwar interessierte sie das vorgegebene Thema kaum, hatte auch nur weitläufig mit ihren eigenen Arbeiten zu tun, jedoch war sie der Einladung nachgekommen, weil Kongresse ja immer auch irgendwie angenehme Seiten haben und weil mit kollegialen Einladungen eine gewisse moralische Verpflichtung einhergeht – ihr fehlte zum damaligen Zeitpunkt einfach ein gutes Argument zur Absage. Dann kam Corona, und die moralische Verpflichtung existierte nicht mehr. Insgeheim war die Professorin erleichtert. Der Vortrag musste nicht geschrieben, die Reise nicht angetreten und – was das Beste war – ein Absageargument nicht einmal ge- bzw. erfunden werden. Im September 2020, als die Veranstalter*innen einen Ersatztermin gefunden sowie ein umfassendes Hygienekonzept erstellt hatten und von alldem fast an den Rande des Wahnsinns getrieben worden waren, konnte Jedermann ohne größeren argumentativen Aufwand, aber vor allem ohne Verlust ihres Ansehens als verbindliche und zuverlässige Kollegin ihre bisher in der Schwebe gehaltene Zusage revidieren: „Aufgrund der aktuellen Reisebestimmungen, die mich bei einer Teilnahme zu einer 14-tätigen Quarantäne zwingen würden, muss ich Ihnen, werter Kollege, bedauerlicherweise absagen“ (fiktionalsoziologische Formulierung). Niemand stellte die Legitimität einer solchen Absage in Frage; niemand war persönlich verärgert oder gar gekränkt. Stattdessen erhielt Jedermann, nicht ohne den Ausdruck eines Missfallens bezüglich der allgemeinen Einschränkungen und Auflagen, sogar noch eine freundliche Antwort: „Liebe Prof. Dr. Jedermann, fürwahr leben wir in seltsamen Zeiten. Natürlichen haben wir vollstes Verständnis dafür, dass Sie unter diesen Bedingungen die Reise nicht werden antreten können. In der Hoffnung auf ein wenig Normalität, unsere besten Wünsche“.

Vom Abhandenkommen der Antizipationsfähigkeit

Das Absagen ist im Zuge der Pandemie zu einer Praktik geworden, mit der die Gesellschaftsmitglieder direkt oder indirekt fast täglich konfrontiert werden. Aus Krankheitsgründen, hinter denen ein Corona-Verdacht steht, werden Termine aller Art abgesagt. Jede Veranstaltung, die nicht im kleinen Kreis oder digital stattfinden kann (oder soll), muss derzeit – zudem unter ständig wechselnden Bedingungen, z. B. bezogen auf die zulässige Personenzahl, Maskenpflicht oder doch nur -empfehlung, Beherbergungsverbot – abgesagt werden. Urlaubsreisen werden, soweit davon ein als Risikogebiet eingestuftes Land betroffen ist, annulliert. Was früher als verbindliche Terminvereinbarung angesehen wurde, kann nun mit wenigen Worten und dem Verweis auf die aktuellen Umstände abgesagt werden.

Auf der einen Seite handelt es sich um Veranstaltungen oder Ereignisse, denen unterstellt wird, sie könnten zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt, d. h. lediglich zeitlich verschoben werden. Hier wäre die Absagerin eine Verschieberin. Wie die zu einem superspreading Event gewordene Hochzeit im nordrheinwestfälischen Hamm (September 2020) beispielhaft zeigt, werden die Grenzen des Verschiebbaren innerhalb der Gesellschaft höchst unterschiedlich ausgelegt. Die Sozialfigur des Absagers ermöglicht ein Nachdenken über die Frage nach Ver- oder Aufschiebbarkeit.Damit hängt die Frage zusammen, was für uns eigentlich im Vordergrund steht: der Anlass, z. B. dass zwei Menschen sich aus Liebe das Ja-Wort geben; dass das Kind am Tag X ein Jahr älter wird, oder eher das Event mit seiner dazugehörigen Inszenierung, d. h. die pompöse Hochzeit unter freiem Himmel; der im indoor playground verbrachte Samstag nach X? Die Situation der Pandemie nötigt, so scheint es, nicht nur zu einer Neuverhandlung ritualisierter Umgangsformen – das Händeschütteln zur Begrüßung ist hier paradigmatisch – sondern zu Ritualen im Allgemeinen. Wie können Rituale aussehen, die einem bedeutsamen Anlass gerecht werden, wenn die bisher routinemäßigen Events nicht möglich sind? Anders formuliert: (Wie) Kann das Zur-Absagerin-Werden vermieden werden?

Auf der anderen Seite werden ebenfalls alljährlich stattfindende Veranstaltungen oder Ereignisse abgesagt. Aufgrund saisonaler Gebundenheit oder eines bereits feststehenden Datums für das darauffolgende Jahr finden diese einfach nicht statt: Schützen- und Sportfeste, Sommerschulfeste, Jahrmärkte, Kirmessen. Auch Weihnachten kann ja bekanntlich nicht verschoben werden.In Tooonies Sammlung von Wacken-Trinkbechern wird der von 2020 fehlen. Dieser fehlende Becher ist gleichzeitig Ausdruck für die leeren Kassen all jener, für die solche Veranstaltungen einen Großteil ihres Jahreseinkommens bedeuten.Aber jenseits ökonomischer Belange gilt ähnliches für die Galerien in Schulen, in denen für das Jahr 2020 die eingerahmte Einladung für die Abschlussfeier oder die Bilder des Abiturientenballs fehlen werden. Denn es gibt Momente, in denen Anlass und Event auch bei bestem Willen nicht auseinanderdividiert werden können; es keine zweite Chance gibt. Der Absager wird dann der Ersatzlosstreicher. Mag dies nicht uneingeschränkt negativ bewertet werden – nicht jeder liebt den Abiturientenball und die alljährliche Anwesenheit Tausender Menschen zur Weihnachtszeit – hinterlässt die ersatzlose Streichung eine historische Leerstelle. Auch hier stellt sich, je länger die pandemische Phase andauert, die Frage nach neuen oder alternativen Ritualen, soll die Ersatzlosstreicherin nicht wüten.

Das Beispiel von Prof. Dr. Jedermann verdeutlicht, dass durch die Pandemie eine neue Annullierungskultur Einzug in unseren Alltag gehalten hat:Dank Corona wird es möglich, sich auf sozial akzeptierte Weise von unliebsamen Verpflichtungen zu entbinden. Paradoxerweise, so könnte man sagen, eröffnen die momentan geltenden offiziellen Beschränkungen manchen Freiheitsgewinn. So ist ebenfalls die dem Wangenkuss oder Händedruck erteilte Absage eine willkommene Entschuldigung für all jene, denen sozial reglementierte, körperliche Nähe bisher zuwider war. Diese Facette der Sozialfigur konfrontiert uns mit der Notwendigkeit, über die Wahrhaftigkeit früherer Zusagen oder dem bisherigen Erdulden bestimmter Rituale im Umgang mit anderen nachzudenken: Es wäre spannend, zu beobachten, ob die Annullierungskultur auch in nachpandemischen Zeiten fortbestehen wird, wenn die legitimatorische Kraft von Corona abgenommen hat. Sollte dies der Fall sein, wäre die Folge in the long run eine Diversitätszunahme hinsichtlich sozial akzeptierter Absagegründe, in the short run aber dürfte die Verunsicherung hinsichtlich sozialer Erwartbarkeiten deutlich zunehmen.

Dies leitet über zu einem zentralen Punkt, dessen figurative Verdichtung der Absager ist. Wollte man die Konsequenzen der hier dargestellten Erfahrungen pointiert formulieren, könnte man von erzwungener Antizipationsunfähigkeit sprechen. In der Zeit, in der wir momentan leben, stürzt das Erwartbare – und zwar jeglicher zeitlichen Spanne – regelmäßig in sich zusammen. Gestern vereinbarte Arbeitstreffen können morgen nicht stattfinden, der von langer Hand geplante Backpackertrip nach Südostasien muss auf unbestimmte Zeit verschoben und das große Familienfest zum 90sten Geburtstag des geliebten Großvaters wird schweren Herzens abgeblasen werden. Die Absagen, die nicht abreißen, die wir erleiden – und gerade deshalb affiziert uns diese Figur – sind Ausdruck einer Zeit, der der Erwartungshorizont abhandenkommt. Selbst langfristig Geplantes ist nicht vor einer Absage sicher, selbst die Aktivitäten der kommenden Woche sind durch eine mögliche Explosion der Infektionszahlen gefährdet. Wann die Handlungsentwürfe, die wir im Bewusstsein tätigen, auch in ähnlicher Art wieder durch Handeln realisiert werden können, d. h. Zusagen auch erwartungsgemäß eingehalten werden und soziale Verbindlichkeit wiederhergestellt wird, steht auf einem Blatt, das bis jetzt noch niemand gefunden hat.

Soziologische Arbeit: eine literarische Aufgabe?

Die Absagerin ist eine derzeit zutiefst in unseren Alltag eingebettete Figur. Dies unterscheidet sie von einigen der im Rahmen der Blog-Reihe verhandelten Figuren wie dem ‚Patient 0‘ als eine von den Medien aufgegriffene epidemiologische Figur oder dem ‚Landesvater‘ als einer politisch inszenierten Figur. Ein gewichtiger Unterschied ist, dass hier eine Praktik bzw. das „Doing“ in den Vordergrund gerückt wird.Das Absagen von Veranstaltungen, Reisen, Familienfeiern oder Arbeitstreffen, zu denen die Corona-Pandemie die Menschen weltweit gezwungen hat und immer noch zwingt, muss im Alltag unmittelbar von jedermann, ob Prof. Dr. oder nicht, praktiziert werden. Allerdings fehlen uns hierfür größtenteils die Routinen – im Gegensatz zum Einladen.Absagen oder Annullationen sind generell eher die Ausnahme; die Figur unterstreicht demnach deutlich die Ausnahmesituation, in der wir uns befinden.

Gerade weil diese Figur derzeit allgegenwärtig ist, stehen Sozialwissenschaftler*innen zuallererst vor der Aufgabe, die Figur treffend zu beschreiben. Eine Erfassung mit statistischen Mitteln wäre zum jetzigen Zeitpunkt vielleicht möglich, jedoch wenig stichhaltig. Ein Ziel des vorliegenden Beitrags war es zu zeigen, dass zu diesem Zwecke die Verwendung fiktionaler sowie lyrischer Elemente das Potential haben, die Erfahrung in ihrer Globalität treffender darzustellen, als es die Orientierung an streng wissenschaftlichen Methoden ermöglicht;10 dies betrifft nicht zuletzt den Umstand, dass Sozialfiguren emotional berühren und sich dies auch in der sie beschreibenden Sprache ausdrücken sollte.

Une fois de plus zwingt die Figur des Absagers die Sozialwissenschaftler*innen dazu, den methodischen Werkzeugkasten und vor allem liebgewonnen-bequeme Wege der Datengewinnung zu hinterfragen. Sicherlich zirkulieren Sozialfiguren in allen Formen von Massenmedien, die über Datenbanken u. ä. jederzeit abrufbar sind. Einigen Sozialfiguren kann man allerdings lediglich begegnen, in dem man sich den gleichen Wind um die Nase wehen lässt wie sie selbst. Sie sind die Geheimtipps eines Wandels-im-Vollzug. Ob diese beiden skizzierten Typen von Sozialfiguren dem Alltagsmenschen auf gleiche Weise unter den Nägeln brennen, ist jedoch eine empirisch offene Frage.

References

  1. Die Idee zum nachfolgenden Text gab mir Karin Brockerhoff, der ich hiermit sehr herzlich ‘Merci’ sage.
  2. Ähnliche Motive bieten kulturindustrielle Produkte zuhauf. Vgl. stellvertretend: „Der Sommer nach dem Abitur!“ (Regie: Eoin Moore).
  3. https://www.festivalhopper.de/news/2020/04/15/deutschland-festivalsommer-2020-abgesagt/
  4. In diesem Zusammenhang müssten weitere Sozialfiguren benannt werden, nämlich ‚Maßnahmengegner*innen‘ oder ‚Maskenverweigerer‘, die während der Pandemie regelmäßig Demonstrationen angemeldet und unter Einhaltung bestimmter Auflagen (gegen die paradoxerweise demonstriert wird) auch meist durchführen konnten. In einer Zeit, in der zu Kontaktvermeidung und social distancing aufgerufen wird, kommt gerade in der Nicht-Absage von Demonstrationen (ob von Veranstalterseite oder durch Verbote) zum Ausdruck, dass der demokratische Willensbildungsprozess nur bedingt aufschiebbar ist.
  5. Deswegen hat die Bürgermeisterin der ‚Weihnachtshauptstadt‘ Straßburg bereits angekündigt, ein alternatives Konzept für den Weihnachtsmarkt 2020 zu erarbeiten (https://noel.strasbourg.eu/-/strasbourg-capitale-de-no%C3%ABl-aura-un-autre-visage-cette-ann%C3%A9e).
  6. Aus persönlichen Gründen denke ich jedoch vor allem an Pfandsammler, die man dort immer antrifft und deren Verdienstausfall durch nichts kompensiert werden wird. Vgl. Moser, Sebastian J. (2014): Pfandsammler. Erkundungen einer urbanen Sozialfigur, Hamburger Edition.
  7. Dies sollte jedoch nicht verwechselt werden mit dem englischen Begriff der cancel culture, womit ein öffentlich kommuniziertes Ausladen bzw. Boykottieren von Personen oder Organisationen gemeint ist, weil sie sich nach Ansicht des Absagers einer diskriminierenden Handlung schuldig gemacht haben. Die Absage kommt hier einer öffentlichen Anschuldigung gleich.
  8. Vgl. Mertlitsch, Kirstin (2016): Sisters-Cyborgs-Drags: Das Denken in Begriffspersonen der Gender Studies. Vol. 11. transcript Verlag. https://doi.org/10.14361/9783839433492.
  9. Vgl. Quéré, Louis (1985): „Inviter: quelques éléments de description.“, Réseaux. Communication-Technologie-Société, 13(3): 77-109. https://doi.org/10.3406/reso.1985.2805; Traverso, Véronique/ Anna Claudia Ticca/ Biagio Ursi (2018): „Invitations in French: A complex and apparently delicate action“, Journal of Pragmatics, 125: 164-179. https://doi.org/10.1016/j.pragma.2017.07.003.
  10. Abbott, Andrew (2007): „Against Narrative: A Preface to Lyrical Sociology“, Sociological Theory, 25: 67-99. https://doi.org/10.1111/j.1467-9558.2007.00298.x.

SUGGESTED CITATION: Moser, Sebastian J.: Vom Absagen. Zu einer neuen Alltagspraktik der Corona-Pandemie, in: KWI-BLOG, [https://blog.kulturwissenschaften.de/vom-absagen/], 14.12.2020

DOI: https://doi.org/10.37189/kwi-blog/20201214-0830

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