Um Fäden spannen sich diverse Bedeutungsebenen auf: von medien- und texttheoretischen, gerade in der poststrukturalistischen Theorie, erzähltheoretischen, die auf Fragen der Kohärenz zielen (‚roter Faden‘), hin zu rhetorischen und mythologischen. Fäden werden vielfach metaphorisch genutzt: Fäden lassen sich lösen, bisweilen kommt es zu Verknotungen, Fäden kann man wieder aufnehmen und verlieren, man kann etwas einfädeln. Jenseits dessen sind Fäden ein konkretes Element handwerklicher Praxis. Insbesondere mit solchen (Näh-, Spinn-, Strick- und Web-)Fäden beschäftigt sich die Blogreihe „Fäden“. Dabei geht es u.a. um Akteure (Schneider:in, Weber:in, Stricker:in, Klöppler:in etc.), um Fragen der Nachhaltigkeit und der Reparaturtechniken, um Textiles in [...]
Fäden
Um Fäden spannen sich diverse Bedeutungsebenen auf: von medien- und texttheoretischen, gerade in der poststrukturalistischen Theorie, erzähltheoretischen, die auf Fragen der Kohärenz zielen (‚roter Faden‘), hin zu rhetorischen und mythologischen. Fäden werden vielfach metaphorisch genutzt: Fäden lassen sich lösen, bisweilen kommt es zu Verknotungen, Fäden kann man wieder aufnehmen und verlieren, man kann etwas einfädeln. Jenseits dessen sind Fäden ein konkretes Element handwerklicher Praxis. Insbesondere mit solchen (Näh-, Spinn-, Strick- und Web-)Fäden beschäftigt sich die Blogreihe „Fäden“. Dabei geht es u.a. um Akteure (Schneider:in, Weber:in, Stricker:in, Klöppler:in etc.), um Fragen der Nachhaltigkeit und der Reparaturtechniken, um Textiles in der Gegenwartskunst, lokale Kontexte von Fadenpraktiken, Geschlechterrollen, Körperbilder, Strick-TV-Formate, Faden-Moden, Gebetshandschriften und Musterbücher.
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