KLIMA

Klima(krisen)schreiben stößt derzeit verstärkt auf Interesse in Forschung und Feuilleton. ‚Klimakrisen-‘ oder ‚Klimawandelliteratur‘ scheint sich sukzessive als eigene Gattung herauszustellen, sie umfasst ebenso Romane wie Erzählungen, Gedichte, Theaterstücke und Essays. Virulent ist hierbei die Frage nach den ästhetischen, poetologischen, theoretischen und politischen Dimensionen literarischen Klima-Schreibens – danach, was genau eigentlich zum Gegenstand wird und wie die Texte verfahren. Diskussionswürdig ist etwa, welche Rolle Aspekte wie Realismus respektive (Umwelt-)Repräsentation, Idylle versus Dystopie/Apokalypse/Katastrophe, Archivierung, Optimismus oder Pessimismus sowie Aktivismus spielen und inwieweit Information und Affizierung korrelieren. Wollen [...]

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Tess SomervellKLIMA

Romantic Cloud Time

Howard, Goethe, Shelley

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Niels PenkeKLIMA

Idyllen mit toten Bäumen

Über die Versehrungsgeschichte des Harzes

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Joela JacobsKLIMA

Poetisierte Pflanzen

Wie wir über die Natur sprechen (dürfen)

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Claudia KellerKLIMA

Cli-Fi – Bi-Fi?

Kim Stanley Robinsons Schwierigkeiten, die Biodiversitätskrise zu erzählen

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Antje SchmidtKLIMA

Das Rinnen des Ungeheuren

Ökologische Trauer in der Gegenwartslyrik

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Svenja Engelmann-KewitzKLIMA

Kryosphäre in der Krise

Gletscherschmelze und die letzte Erhabenheitserfahrung?

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Joana van de LöchtKLIMA

Schreiben und Global Weirding im späten 16. Jahrhundert

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Simon ProbstKLIMA

Warum die Klimakrise keine schlechte Geschichte ist

Kritik einer populären Hypothese

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Solvejg NitzkeKLIMA

Geschlossene Atmosphären

Die Glasglocken der Cli-Fi

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